Donnerstag, 27. Juni 2013

finde den fehler

Das tolle am Kindle Paperwhite ist ja, dass man damit in kalten Juninächten auch einfach unter der Bettdecke lesen kann.

Montag, 24. Juni 2013

pragmatiker

sie so: Heute morgen stand die Katze schon wieder auf dem Balkongeländer!
er so: Wenn sie runterfällt, wird sie schon lernen, dass es scheiße ist ...

Mittwoch, 19. Juni 2013

dienstag (fortsetzung)

Der Tag fing scheiße an und hörte auch genau so wieder auf.
Abends war mal wieder unser liebstes Streitthema angesagt: Putzen und Aufräumen. Ich bin so genervt davon! Ich habe sicher keinen Putzfimmel (im Gegenteil!), aber ich lasse auch nicht ständig mein Zeug überall rumliegen und mache (mir) somit absichtlich noch mehr Arbeit! Und bei der Aussage "ich wohne hier auch, ich darf also auch bestimmen, was wo liegt" flippe ich irgendwann aus! Wenn es nach ihm gehen würde, wäre die ganze Wohnung ein begehbarer Kleiderschrank, weil er einfach überall sein Zeug liegen lässt. Socken im Wohnzimmer, Hemden über den Stühlen im Esszimmer, Pullover auf dem Sofa, Sportzeug im Büro, Jogginghose auf dem Boden neben seiner Bettseite ... Sportzeug im Büro ist zwar generell erst mal richtig, aber es gehört an die Hakenleiste an der Tür und nicht einfach irgendwo ins Eck gefeuert! Selbes gilt für die Klamotten im Schlafzimmer. Leere Sprudelflaschen finde ich gerne mal zwischen den Sofakissen, Kleiderbügel lässt er morgens auf dem Esstisch liegen, der Korb mit Bügelwäsche stand letztens im Wohnzimmer auf dem Bücherregal (WTF?), weil er ja "demnächst" irgendwann bügeln wird, und wenn die Eispackung leer ist, kann man die nicht einfach in den Mülleimer werfen, nein, man lässt sie auf dem Küchentisch liegen.
Keine Ahnung, wie wir das für alle zufriedenstellend regeln können. Einfach weiterhin ständig darüber streiten, wer was wann und wie macht? (Wir haben ja auch sehr unterschiedliche Vorstellungen, was richtiges Putzen betrifft ...) Nicht mehr ständig meckern, sondern einfach hinter ihm herräumen? (Würde mich wahrscheinlich auf Dauer sehr, sehr aggro machen, während er sein Ziel erreicht hätte.) Eine Putzfrau einstellen? (Dann müsste er allerdings trotzdem noch seinen Kram aufräumen!)

Einen Strafzettel habe ich gestern Abend übrigens auch noch kassiert. Da das Hinweisschild, dass es sich bei unserer Straße um eine Anliegerstraße handelt, einfach keine Sau interessiert, haben wir öfter ein Parkplatzproblem. (Vor allem tagsüber, wenn die ganzen Hausfrauen ihren Einkauf erledigen und dazu mit ihren minifuzzikleinen Autos, deren Größe sie aber total überschätzen, mindestens zwei Parkplätze in unserer Straße belegen, muss man mehrmals um den Block fahren, bis man einen freien Platz findet. Könnt ich ausflippen! Auch wenn ich vom Fenster manchmal sehe, wie die versuchen einzuparken ... Irgenwann wird der Tag kommen, an dem ich das Fenster öffnen und die Idioten draußen anschreien werde! Wer nicht parken kann, sollte einfach auch nicht Auto fahren.) Ich habe also keinen Parkplatz gefunden und deshalb mein Auto an der Hauptstraße abgestellt, da ich davon ausging, dass die Damen und Herren von der Stadt abends nicht mehr kontrollieren. Tja, falsch gedacht. Heute morgen empfing mich ein kleiner roter Zettel an meinem Auto. Mittwoch, dich finde ich bisher auch eher nicht so toll.

(Man könnte durchaus den Eindruck bekommen, ich wäre gerade ganz schön maulig. Das stimmt so nicht, aber dieses Putz/Aufräumding nervt mich einfach extrem. Sonst ist alles gut! Ich bin auch mit den heißen Temperaturen mehr als zufrieden, über die alle anderen gerade jammern. Endlich Sommer, das muss man genießen - er wird schneller wieder rum sein, als uns lieb ist!)

Dienstag, 18. Juni 2013

dienstag

Erst nach 24 Uhr ins Bett gegangen, weil es ist ja schließlich gerade Sommer, das muss ausgenutzt werden (extrem Balkonsitzing). Der Mann bestand darauf, dass die Balkontür im Schlafzimmer offen bleibt, weil: es ist ja gerade Sommer. Also warm. Und ihm ist sowieso fast immer zu heiß. Dumm nur, dass ganz in der Nähe heute Nacht an einer Baustelle gearbeitet wurde. Dementsprechend wenig Schlaf wegen Lärm. Und Gestank. Teer riecht ganz schön weit. Um 4 Uhr aufgegeben und Balkontür und Fenster zugemacht. Ab da wenigstens leise, dafür wieder warm und stickig. Ach, und Regen gabs zwischendurch auch. Da ist aber tatsächlich der Mann rausgerannt, um die Wäsche unter das Dach zu stellen. (Ich hab ihn gestern abend darum gebeten, dass er sie einfach rein stellt. War schließlich schon trocken. Habe mir heute nacht aber trotzdem ein hab ich dir ja gleich gesagt verkniffen.)
Beim Klingeln des Weckers kurz überlegt, ob der das wirklich ernst meint. Dann aber doch aufgestanden und ins Bad gewankt. 
Im Büro (immerhin nur drei Minuten zu spät heute) bemerkt, dass auf dem weißen Shirt schön mittig auf der Brust ein kleiner schwarzer Fussel ist. Beim Versuch, diesen zu entfernen, festgestellt, dass es kein Fussel ist. Eher Mascara oder so (wie auch immer die da hinkommt). Jedenfalls machte daran reiben die Sache nicht besser. Toll. Den Kollegen gegenüber erwähnt, dass ich einfach wieder nach Hause möchte. Verständnis von allen Seiten, aber keiner sagte klar, geh heim, wir machen das schon! Blöde Kollegen.
Dass der heißeste Tage der Woche (heute) übrigens ausgerechnet an meinem längsten Arbeitstag der Woche (heute) ist, wundert mich gar nicht. Aber während alle anderen jammern werden, dass ihnen zu heiß ist, werde ich gleich mein Jäckchen anziehen, da es an meinem Arbeitsplatz generell zu kalt ist. Immerhin ist dann der Fleck auf meinem Shirt nicht mehr weithin für alle sichtbar. Ist doch auch schon was.

Ach Dienstag, wärst du doch bloß ein Freitag, ich würde dich mehr mögen! (Und es ist erst 8 Uhr - wer weiß, was noch so kommt ...)

Montag, 17. Juni 2013

feststellung

Sommer? Das ist dann, wenn bei Instagram alle Fotos von ihren (nicht immer schönen) nackten Füßen hochladen! 

lazy sunday

Gestern so:
Der Tag fing mit (Blaubeer-)Pancakes auf dem Balkon an, ging mit viel in der Sonne liegen und lesen weiter, wurde von kurzem Wegnicken auf der Couch beim Mann (der lieber vorm Fernseher als in der Sonne lag) unterbrochen, danach gabs Burger vom Grill und er endete mit den letzten Folgen der siebten How I Met Your Mother-Staffel im Bett.

Montag, 3. Juni 2013

nächtliche ruhestörung

Da schnarche ich ein einziges Mal (und das auch nur, weil ich Schnupfen habe), und was macht der Mann an meiner Seite? Er nimmt es auf und lacht mich morgens aus!
Ich drohe ihm genau das ja übrigens ständig an, schließlich darf ich fast jede Nacht seinem lautstarken Schnarchen zuhören, aber er zieht es einfach eiskalt durch, wenn er einmal die Möglichkeit dazu bekommt. Ganz schön unfair.

Samstag, 1. Juni 2013

braucht kein mensch #4

Wenn Mann seinen Verwandten gegenüber die Klappe nicht halten kann, was die Familienplanung betrifft, dann muss Frau sich wohl von seiner Großmutter vor allen fragen lassen, ob es denn im Urlaub auch nicht geklappt hätte.

Aus der Reihe: Momente, die mich erst mal sprachlos machen. Und dann wütend.

Freitag, 31. Mai 2013

mai 2013

gelesen   Kerstin Gier: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner | Kate Morton: Der verborgene Garten | David Nicholls: Keine weiteren Fragen | Jane Austen: Stolz und Vorurteil (angefangen, ich finde es aber so langweilig, dass ich wahrscheinlich aufgebe)
gesehen   How I Met Your Mother (DVD, Staffel 7)
gefreut   überraschend viel Zeit mit der liebsten Freundin im Norden verbringen können 
geärgert   übers Wetter | laut DHL-Tracking wurde mein Paket von mir persönlich entgegengenommen, ich war aber gar nicht zu Hause und habe keine Ahnung, wo es sich jetzt befindet. (Da sind Schuhe drin, die Lage ist also sehr ernst!)
gekauft   Schuhe (siehe geärgert) | Kleinkram im Tiger-Shop (Wieso gibt es keine Filiale in Süddeutschland? Die Welt ist so ungerecht.)  
gefragt   Wie komme ich spontan am schnellsten/günstigsten nach Hamburg und wieder zurück?
gemacht   Zug gefahren und mich über Mitreisende amüsiert | Fußball gespielt | beim Bau eines Lego Technik-Flugzeuges helfen assistieren dürfen (6-jährige können ganz schön bestimmend sein, wenn es um ihr Spielzeug geht!) | mit zwei völlig Fremden 5 Stunden im Auto verbracht | endlich den Balkon hübsch gemacht - auch wenn ihn bei dem Wetter außer der Lieblingsmiez keiner nutzt | oft Döner gegessen

Dienstag, 14. Mai 2013

haushaltslegastheniker

Manchmal wünsche ich mir, der Lieblingsmann wäre beim Bund gewesen und hätte ordentliches Zusammenfalten der Klamotten gelernt.

Samstag, 11. Mai 2013

lesson learned

Frau sollte sich nie, wirklich niemals darauf verlassen, dass der Mann, der samt Haustürschlüssel ein Fest früher verlässt als sie, ihr später auch die Tür öffnet. Es könnte durchaus sein, dass er so tief schläft, dass er einfach gar nichts hört. Kein Klingeln, kein Anrufen, nix. Nicht mal das Gemecker, wenn Frau dann endlich - dank aus dem Bett telefonierter Schwägerin - im Schlafzimmer steht und mal eben die angestaute Wut rauslässt. Es gibt nämlich tatsächlich schöneres, als nachts angetrunken und leicht bekleidet im Dirndl gefühlte Ewigkeiten in der Kälte rumzustehen. 

Donnerstag, 2. Mai 2013

april 2013

gelesen   Diana Gabaldon: Echo der Hoffnung | Lewis Carroll: Alice im Wunderland | Adriana Popescu:Versehentlich verliebt | Elisabeth Freundlinger: Vergissmeinnicht | Elisabeth Freundlinger: Ganz in weiß | Elisabeth Freundlinger: Das Leben ist schön | Matthias Zipfel: KATZ oder Lügen haben schlanke Beine | Matthias Zipfel: Das fliegende Sushi und andere Katastrophen | Jeanne Woodtli: Sehnsüchtig | Poppy J. Anderson: Touchdown fürs Glück | Poppy J. Anderson: Make Love und spiel Football | Ellen Berg: Du mich auch | Cody McFadyen: Der Menschenmacher
gehört   Palmenblätter im Wind | Meeresrauschen | Löwengebrüll
gesehen   Valentinstag (DVD) | Er steht einfach nicht auf dich (DVD) | Cry Baby (DVD) | Pulp Fiction (DVD) | Life of Pi (im Flugzeug) | viele Tiere auf Safari | die schneebedeckte Spitze des Kilimandscharo
gefreut   Urlaub | Sonne | Meer | Safari 
geärgert   irgendwie läuft gerade nicht alles so rund, wie es sollte 
gekauft   Schuhe
gemacht   ausnahmsweise viel für mich selbst genäht | viel gelesen (vor allem viel Schund viele sogenannte Frauenromane) | die Sonne und 30° genossen | vier Tage auf Safari gewesen | Spontantrip nach Konstanz mit meiner Schwester